Bestimmt der Kunde jetzt auch auf dem „B2B“-Schiff den Kurs?

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Die 7 B2B-Thesen des IFH:

So simpel und für viele doch so unglaublich schwierig

 

Auf den Punkt: Das Institut für Handelsforschung hat jüngst 7 Thesen zur Zukunft des B2B-Handels aufgestellt und damit einen sehr klaren Blick in die digitale Glaskugel gewährt.

Nicht nur im Handel, auch im gesamten B2B-Bereich und schlussendlich in jedem einzelnen Unternehmen – unabhängig von Branche, Produkt oder Dienstleistung – gehören sie ganz weit oben an die Spitze einer jeden Digitalisierungsstrategie.

Kernbotschaft: B2B wird B2C – der Kunde bestimmt auch auf reiner Business-Ebene immer mehr mit.

Zum kompletten Beitrag des Instituts für Handelsforschung geht es hier entlang.

1. Auf das Tempo kommt es an.

B2B-Händler müssen sich auf die sich wandelnden Kundenanforderungen einstellen. Innovationsfähigkeit bleibt der Schlüssel zu langfristigem Unternehmenserfolg.

2. Der Mut, das eigene Geschäft zu kannibalisieren, sichert die Zukunft.

Radikale Innovationen erfordern häufig die Bereitschaft, gegenwärtigen Umsatz für den zukünftigen Erfolg zu opfern.

3. Datenkompetenz ist ein entscheidender Treiber.

Die Vernetzung aller relevanten Daten unabhängig von Systemen oder Funktionsbereichen im Unternehmen führt zu optimierten Wertschöpfungsprozessen und Umsatzsteigerungen.

4. Jedes Unternehmen sollte sich als potenzieller digitaler Händler positionieren.

E-Commerce-Aktivitäten erlauben B2B-Unternehmen vergleichsweise leicht ihr Vertriebsmodell zu erweitern und fördern unternehmerische Agilität.

5. B2B-Geschäftsmodelle werden durch Endkunden bestimmt.

Qualitätsstandards und Services, die Geschäftskunden aus ihrem Privatleben kennen und schätzen, rücken auch bei digitalen B2B-Beschaffungsprozessen in den Mittelpunkt. Dies hat konkrete Konsequenzen für die Ausgestaltung der Online-Strategie.

6. Service ist das Top-Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb.

Hohe Produktqualität allein genügt nicht mehr. Kunden werden immer mehr auch durch passgenaue Services an einen Anbieter gebunden. Unternehmen, die dies nicht berücksichtigen, verlieren an Wettbewerbsfähigkeit.

7. Die Customer Journey entscheidet über die Position im Gesamtwertschöpfungssystem.

Erfolgreiche B2B-Unternehmen kennen das Informationsverhalten ihrer Kunden sehr genau und verfügen über ein Wertschöpfungsmodell, das Kunden in allen Beziehungsphasen erreicht und umsorgt.”

* Quelle: IFH ECC, Institut für Handelsforschung, https://www.ifhkoeln.de/blog/details/das-neue-b2b-ist-b2c-7-thesen-zur-zukunft-des-b2b-handels/

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