Mehr Erfolg dank positiver Gedanken!

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Unser Innerstes funktioniert wie eine Schatzkammer. Was wir hineinlegen beeinflusst unser tagtägliches Leben. Für welche Art von Gedanken und Einstellungen wir uns entscheiden, obliegt dabei unserer ganz persönlichen Verantwortung.

 

Das kann ja nichts werden!

„Das geht doch eh schief“, „das ist mein Schicksal“, „das wird mich mein Geld kosten“, „ich kann mir das nicht leisten“, „ich werde bestimmt wieder mal kein Glück haben“, „mir wurde mein Misserfolg in die Wiege gelegt“ oder „andere sind eh immer besser als ich“ sind individuelle Glaubenssätze. Jederzeit austauschbar, aber wirksam, so lange wir daran glauben und danach leben. Die Macht des Unterbewusstseins wurde bereits durch zahlreiche, wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse belegt. Sie bestätigen, dass wir unbewusst auf die Inhalte unserer Gedanken reagieren.

Jeder Gedanke verursacht etwas, ist also Ursache. Und jeder Zustand, wurde durch etwas bewirkt. Ist also Wirkung. Wer sich immer wieder einredet „wenn ich heute Abend um 20.00 Uhr noch einen Kaffee trinke, werde ich in jedem Fall erst ab Mitternacht schlafen können“, dem wird auch genauso geschehen. Wenn wir unserem Unterbewusstsein vor dem Schlafengehen suggerieren „Ich möchte morgen früh um Sechs aufstehen“, dann werden wir in der Regel auch ohne Wecker pünktlich aufwachen.

Das Ganze klingt im ersten Moment so verlockend einfach, ist es aber nicht. Wir sprechen hier nicht von einem Märchen, in dem wir uns einen schönen Zauberspruch raussuchen, dreimal Schwarzer Kater sagen und tatataaaa, schon ist der Wunsch erfüllt. Wünschen bedeutet in diesem Fall einen Zustand oder ein Ergebnis wirklich zu wollen. Einen unerschütterlichen Glauben zu entwickeln.

 

“Nicht-Denken” gibt es nicht!

Zu fühlen, wie es sein wird, noch bevor es tatsächlich eintritt. Die Dinge, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken, die ziehen wir demnach also in unser Leben. Unabhängig davon, ob wir sie bejahen oder verneinen. Egal, ob wir sagen „Nein, das will ich nicht“ oder „Ja, das will ich unbedingt“ – in beiden Fällen konzentrieren wir unsere Gedanken darauf. Ein „Nein“ im eigentlichen Sinne kennt diese Art von Gesetzmäßigkeit nicht.

Fragen wir uns daher einmal ehrlich, zu welchen Formulierungsformen wir persönlich am meisten neigen. Gehören wir eher zu den „Ich kann mir das ohnehin nicht leisten”- und “das schmink ich mir lieber von Anfang ab“-Personen oder zu den den „Ich weiß zwar noch nicht genau wie und wann, aber am Ende des Tages werde ich mir das leisten können“-Menschen?

Da wir nichts zu verlieren haben, wagen wir doch mal einen Selbstversuch und fangen an, ein paar unserer täglichen Denkgewohnheiten zu verändern:

 

#Positiver Denken!

Suggestion ist ein unglaublich effektives Instrument, unsere Gedankenwelt neu auszurichten. Denken wir Positiv, ziehen wir auch mehr Erfreuliches in unser Leben. Denken wir hauptsächlich destruktiv, wird sich Negatives manifestieren.

 

#Sorgfältiger formulieren!

Achten wir ab sofort mehr auf unsere Wortwahl. „Ich kann nicht“ impliziert das Versagen mit nur einem einzigen Satz. Glückliche und erfolgreiche Menschen arbeiten hingegen stets mit optimistischen Formulierungen wie „Ich will das, also werde ich das auch irgendwie schaffen“. Selbst in schlechten Zeiten oder Momenten der Niederlage gelingt es ihnen auf diese Weise, sich immer wieder auf Kurs zu bringen.

 

#Selbstständiger agieren!

Denken und Handeln wir hauptsächlich so wie es unsere Vorbilder, Vorgesetzten, Kollegen, Freunde oder unsere Familienmitglieder tun? Wollen wir hauptsächlich gängigen Verhaltensmustern, die andere aufgestellt haben, entsprechen oder agieren wir selbstbestimmt? Wenn jemand sagt „Ach, das Wetter ist heute aber auch wieder fruchtbar“, stimmen wir sofort mit ein? Oder schauen wir in den Himmel, entdecken vielleicht ein Stückchen Blau, erinnern uns an den frischen Wind, der uns heute morgen so gut getan hat und entgegen: “Ja?! Ich finde, das ist ein herrlicher Tag!” Lassen wir uns schnell von der Stimmung anderer mitreißen oder haben wir den Mut und den Antrieb, auch immer nach den kleinen Freuden zu suchen, die uns begeistern? Lassen wir uns eher von der schlechten Laune anderer anstecken oder sind wir gut darin, andere für etwas zu begeistern?

 

#10-Punkte-Plan aufstellen!

Nimm dir etwas zum Schreiben und such dir aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen (Job, Freundschaft, Liebe, Selbstbild etc.) 10 Aussagen heraus, die du von dir selbst immer wieder hörst. Wähle einfach die ersten Thesen, die dir in den Sinn kommen, ohne vorher zu überlegen, ob sie für diese Übung hilfreich sind oder nicht. Wenn du alle notiert hast, gehe von oben jede Position einzeln durch: Würdest du rein objektiv sagen, dass die jeweilige Aussage eher positiv oder eher negativ klingt? Und würdest du irgendeine Formulierung finden, die positiver klingt? Nimm dir ein frisches Blatt Papier und notiere dort deine neuen – so positiv wie möglich – formulierten Thesen. Lies’ dir deine Aufzeichnungen daraufhin mindestens zwei Wochen lang jeden Morgen vor Verlassen des Hauses langsam und mit voller Aufmerksamkeit durch. Wiederhole jeden Satz mindestens dreimal. Wenn du das Gefühl hast, dass sich deine Gedanken und Gefühle zum Positiven hin verändern, fang an, dich im Alltag weiter zu beobachten. Wo ertappst du dich bei wiederkehrenden Aussagen, die sich positiver formulieren lassen. Ergänze deine Liste nach und nach.

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