#family #friendship #love #merryxmas

merry Xmas & happy new year! Kopie

Jahresrückblick 2015

Die wahren Werte…

 

Monate, Wochen, Tage – und zuletzt waren es Minuten und Sekunden, die ich runtergezählt habe, bis es endlich soweit war: Urlaub. Frei. 2015 zugemacht. Schluss. Aus. Ende…Durchatmen. Ruhe. Frieden.

 

Was war das denn bitte für ein Jahr?!

Zum einen das definitiv härteste, zum anderen das definitiv wichtigste und bewegendste meines Lebens. Privat, beruflich, gesundheitlich, emotional, wirtschaftlich, unternehmerisch, menschlich, persönlich: Wenn ich heute hier sitze und mir bewusst wird, dass auch dieses 2015 nur 365 Tage hatte, ist mir völlig schleierhaft, wie all das, was passiert ist, in dieses wahnsinnige eine Jahr gepasst hat.

In den letzten Monaten gab es unsagbar viele Momente, in denen ich mich selbst verloren habe. Meine Visionen verblasst sind. Mir meine körperlichen Grenzen (einmal mehr) schmerzhaft aufgezeigt wurden. Momente, in denen ich nicht wusste, ob sich all das, was ich in den letzten zwei Jahren aufgebrochen und verändert habe, auch nur ansatzweise gelohnt hat. Die Kraft, der Glaube, die Leidenschaft – mein Motor war still. Und dann kam das, worauf ich so, so lange gewartet habe: Der Sinn. Hinter allem. Für alles. Von jetzt auf gleich hat er alles zurückgebracht. In letzter Sekunde. Was sich dann auf den letzten Metern dieses völlig verrückten 2015 gefügt hat, sorgt noch immer für absolute Gänsehaut.

Und so möchte ich die letzten Zeilen dieses Jahres in erster Linie dafür nutzen, meinen Lieblingsmenschen von Herzen zu danken. Ohne euch hätte ich diesen verdammt steinigen Weg niemals geschafft. Ohne euch ist alles nichts!

2015 hat mir mehr als deutlich vor Augen gehalten, dass unsere zwischenmenschlichen Beziehungen das Wichtigste überhaupt sind. Halt, Sicherheit, Vertrauen, Loyalität. Und schlussendlich: Liebe. Die einzig wahren Werte. Alles andere ist austauschbar. Vergänglich. Ohne Perspektive.

Bei allen Visionen und Zielen, die man sich steckt: Am Ende kommt es darauf an, mit wem ich meinen Weg teilen darf. Mit wem darf ich mich freuen, mit wem darf ich traurig sein. Mit wem darf ich lachen, wer nimmt mich in den Arm. Wer ist stolz auf mich, wer baut mich auf. Wer liebt mich genauso wie ich bin.

 

#friendship

Die zuletzt sehr rauen Zeiten haben mich den Wert von Freundschaften noch einmal ganz neu definieren und schätzen lassen. Einige von ihnen sind gegangen. Für immer. Mit anderen wurde gehadert, diskutiert und alles komplett hinterfragt. Alte Freundschaften sind wertvoll, aber leider bauen sie meist auch auf dem auf, was war und nicht mehr dem, was tatsächlich ist. Es war ein harter Weg bis wir erkennen konnten, dass wir nicht mehr die gleichen sind wie damals. Dass wir heute für andere Sachen einstehen, sich unsere Persönlichkeiten verändert haben. Umso berührender war es zu erleben, dass so eine Krise in einigen wenigen Fällen auch gut ausgehen kann. Dass man kritische Zeiten in wahren Freundschaften überlebt, dass wir mit steigendem Alter auch immer mehr Raum für Kritik und Individualität gewähren können. Und dass eine alte Freundschaft auch noch einmal komplett neu aufgelegt werden kann.

Und nun stehe ich da, mit den wertvollsten Freunden der Welt. Niemals zuvor durfte ich auf solch intensive Freundschaften blicken wie heute. So unterschiedlich jede einzelne von ihnen auch sein mag…Ein Tiefgang, der zugleich von unfassbar viel Leichtigkeit und Lässigkeit geprägt ist. Auch, wenn wir uns dabei niemals sicher sein können, dass wir einander bis zum Lebensende begleiten, erfüllt uns das tiefe Vertrauen in unsere Verbindung, die gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsam Erlebte schon jetzt mit unfassbar viel Glück und Dankbarkeit.

Was ich am meisten an meinen Freunden schätze? Dass sie so verdammt authentisch sind. Dass wir zusammen Tausend unterschiedliche Standpunkte vertreten. Dass sie immer da sind. Dass sie Gedanken lesen können und mit einer Flasche Wein vor meiner Tür stehen, obwohl ich noch eine Stunde zuvor gesagt habe, dass ich heute lieber allein sein möchte. Dass sie nach dem dritten Umzug in zwei Jahren und gefühlten 1 Millionen Treppenstufen immer noch ans Telefon gehen, wenn ich anrufe. Dass sie mich in den Arm nehmen und stolz auf mich sind. Dass sie mich genau dann mit Anlauf in den Allerwertesten treten, wenn ich das am meisten brauche. Dass sie so kompromisslos und brutal ehrlich sind. Dass ich mit ihnen die verrücktesten Dinge machen kann. Dass wir lachen, bis uns die Tränen kommen. Dass wir uns regelmäßig wie 18 benehmen und ich mich mit ihnen zusammen so lebendig fühlen darf. Dass wir das Leben manchmal auch nur ganz wenig ernst nehmen. Dass wir uns gegenseitig pushen, coachen, supporten und bremsen. Dass wir uns gegenseitig stets das Allerbeste wünschen. Dass wir auch mal wochenlang nicht telefonieren, uns eine halbe Ewigkeit nicht sehen, aber trotzdem immer wieder genau dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Alles kann, nichts muss. Spontan und entspannt und doch immer da. Unbezahlbar…Ohne euch geht einfach nicht! Gar nicht!

#family

Meine Motivation und meinen Mut (vor dem ich regelmäßig selbst Angst bekomme ;-)) habe ich großartigen Menschen zu verdanken, die ich meine Freunde und meine Familie nennen darf. Danke, dass ihr immer an mich geglaubt haben. Danke für das sichere Gefühl, das ihr mir gegeben habt, wenn ich es mal selbst nicht für mich aufbringen konnte. Allen voran meine Eltern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und sich trennten, als ich Sechs war. Als die ersten „Mentoren“ meines Lebens gaben sie mir – ebenso wie ihre neuen Lebenspartner und meine Großeltern – eines mit auf den Weg: Dass sie mir vertrauen und an mich glauben. Bedingungslos!

Grund für das Ausüben von Druck hätte es durchaus genug gegeben. Denn von dem Tag an, als die Schul-Tür hinter mir zuging, verlief mein Weg nur noch wenig konventionell. Trotz allem ließen sie mich stets leben und ausprobieren. Sie erlaubten mir Misserfolge, standen mir in orientierungslosen Phasen Mittelmäßigkeit und Motivationstiefs zu und freuten sich umso mehr über meine Erfolge. „Ich bin IMMER stolz auf dich“, lautete die niemals verstummende Botschaft meiner Mutter, die mich in meinem Drang nach Freiheit und Leben stets unterstütze. Mein Vater war dank seiner stoischen Gelassenheit selbst in den stürmischsten aller Stürme eine sichere und in sich ruhende Insel. Auch wenn jedes meiner Lebensexperimente am Ende doch noch gut ausgegangen ist, weiß ich heute – aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter – wie schwer der Prozess des „Loslassens“ ist. Darauf zu vertrauen, dass das eigene Kind – das Wertvollste, das man hat – seinen Weg schon finden wird. Ich bin meinen Eltern für vieles dankbar: Für eine wunderschöne Kindheit, viel Liebe und all die schwierigen Momente, die wir gemeinsam durchlebt haben. Aber am allermeisten für dieses Urvertrauen und die damit verbundene gefühlte Sicherheit.

 

#merryxmas

Last but not least:

Alles Liebe und ein gigantisch großes „Dankeschön“ gilt auch all’ den wundervollen Menschen, mit denen ich 2015 zusammenarbeiten durfte. Die mich unterstützt haben, mit denen ich kreativ sein, Projekte bewegen, Neues ausprobieren und Altes stärken durfte. Ich kann es kaum erwarten, mit euch in 2016 zu starten.

So, jetzt ist aber wirklich Schluss, liebes 2015! Feierabend! Mit drei Ausrufezeichen!!!

Euch allen ein wundervolles, erholsames Weihnachtsfest mit euren Lieben! Nehmt sie in den Arm und haltet sie fest. Sehr fest…

Nutzt die Tage, um bewusst und dankbar zu sein. Sagt den Menschen, die ihr liebt, dass ihr sie liebt. Und warum…Nehmt euch die Zeit. Denn sie ist für uns alle begrenzt…

Also: Her mit dem Confetti!!! Nur das Beste für euch alle & einen gesunden Rutsch in ein phantastisches 2016!

 

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