One Month Challenge: Schwanger oder nicht schwanger?!

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30daychallenge

Zwischenstand

 

Schwanger oder nicht schwanger? Das schien hier die alles entscheidende Frage der ersten Woche meiner “30 day challenge” zu sein…Nicht für mich! Aber scheinbar für viele andere…

Angefangen mit meinem Kaffee-Dealer, bei dem ich allmorgendlich meinen “Coffee-To-Go”-Moment auf dem Weg zur Arbeit einläute. In dieser Woche war allerdings irgendwas anders…Irgendwie so viele gefühlte Fragezeichen um mich herum…Konnte ich aber nicht einordnen…

Bis ich dann an Tag 3 die Auflösung bekam: “Sag mal, warum trinkst du jetzt eigentlich entkoffeinierten Kaffee?! Gibt’s dafür einen bestimmten Grund (grins)?”

Und ich so: ?????????????????????

Und er so: Grriiiiiiiiins ;-)

Und ich so: Aaaaaaahhh sooooo! Neeee!!!!!!!

 

Nein, ich bin nicht schwanger!

Hahahaaaaaaa! Hach, was man doch nicht alles mit koffein- und alkoholfreien Getränkevarianten in den Köpfen anderer zu bewirken vermag ;-))) Aber ich war dankbar, dass es endlich mal wer ausgesprochen hatte. Denn daraufhin musste ich feststellen, er war nicht der/die Einzige! Das komische Verhalten einiger Menschen bekam nun endlich eine transparente Erklärung…

Das mag ich an Männern! Wirklich! Sie fragen einfach. Denken nicht lange nach (was allerdings ab und an auch schonmal von Vorteil sein kann ;-)) oder testen sich mit vorgeschobenen Themen langsam an den Kern der Sache heran. Nö! Ist denen nämlich alles viel zu kompliziert. Lieber im Stil des altbekannten Elefanten im Porzellan-Laden mitten ins Geschirr rasen. Aber wie gesagt: Ich schätze das persönlich sehr. Macht vieles einfacher und spart Zeit.

Bestes Beispiel: Erstes Geschäftsessen diese Woche ohne Alkohol. Die sehr sympathische Bedienung hatte die letzten Buchstaben von “Wasser” noch nicht ganz auf ihr Zettelchen geschrieben, da fielen auch schon lauthals die ersten Kommentare: “Häh?! Was ist denn mit dir los?!”, gefolgt von einem sarkastischen “Na, wenn da nicht mal jemand ein paar gute Vorsätze für’s Neue Jahr hat!”, um dann unmittelbar von einem “Oder bist du etwa schwanger????????” abgelöst zu werden. Wir haben gelacht…Viel gelacht….Und bei jedem Glas Wasser, das mir hingestellt wurde, noch mehr gelacht….

Eine meiner Fragen zu Beginn der Challenge lautete ja: “Kann ich – ohne, dass ich mir doof vorkomme – nur Wasser & Co bestellen? Oder ist das geliebte Glas Wein inzwischen vom Genuss zum gesellschaftlichen Must-Have mutiert? Kann ich beim Geschäftsessen – den vor allem männlichen Teilnehmern – völlig selbstbewusst entgegnen: Nö, ich trinke gerade keinen Alkohol!?”

Meine Antwort: Yep! Und ich bin echt stolz! Nun ja, komisch war es schon. Ziemlich komisch sogar. Aber ich habe es für mich getan und das hat sich super angefühlt. Zudem musste ich feststellen, dass es tatsächlich einen gravierenden Unterschied zwischen dem Morgen danach mit und ohne Alkohol gibt. Auch wenn ich mich aktuell ehrlich gesagt schon seeeeeehr auf mein erstes Glas Genuss-Vino freue, ist es in vielen Fällen wirklich mehr eine gesellschaftliche Verpflichtung geworden, auf die man gut und gerne auch häufiger mal verzichten kann.

Was gibt’s sonst noch zu berichten?! Nach 3 Tagen unfassbaren Kopfschmerzen (habe ich in der Vergangenheit immer nach Koffeinentzug gehabt), geht es mir inzwischen super. Jeden Tag fühle ich mich fitter, gesünder und ausgeglichener. Der für mich momentan allergrößte Gewinn: Ich schlafe wieder viel besser. Das war inzwischen schon seit Jahren ein großes Problem.

Mindestens genauso viel Einfluss darauf hat aber ganz sicher auch mein Coaching. Dazu kann ich nur sagen: Großartig!!! Eine der besten Entscheidungen überhaupt und absolut empfehlenswert.

Manchmal braucht man einfach nur noch jemanden, der einem auf den letzten Metern die entscheidenden Instrumente mit an die Hand gibt. Jemand, der einem nicht so nahe steht wie Freunde und Familie. Der deine Schwächen und Stärken noch einmal im Detail analysiert und sie ohne überflüssige Emotionen mit dir durcharbeitet. Der dann “Stop!” ruft, wenn du dir falsche Gedanken schönredest oder Gefahr läufst, in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Mit dem du destruktive Zeiträuber und tatsächlich effiziente Projekte identifizierst (wobei Letztere sowohl wirtschaftlicher als auch leidenschaftlicher Natur sein können – und im besten Falle natürlich beides zugleich). Mit dem du die Bereiche festhältst, in denen du stark bist. Wo du dich beruflich siehst, wohlfühlst und hinwillst. Der dich dazu bringt, dass du auf einmal auch den Weg zum Ziel wieder in vollen Zügen genießen willst…Mit dem du deine Wünsche und Ziele noch einmal gemeinsam durchstrukturieren kannst und der dafür sorgt, dass du auf die Frage “Was nimmt mir Kraft, was gibt mir Kraft?!” ganz ehrliche Antworten gibst. Denn dazu gehören nicht nur Umstände, Gewohnheiten und Rahmenbedingungen – sondern auch Menschen. Manchmal grundlegend, manchmal aber auch nur auf bestimmte Situationen oder momentane Zeitfenster bezogen.

Und wenn du dann feststellst: “Halleluja, hab ich mir das Leben zuletzt selbst schwer gemacht!!! Denn tatsächlich bin ich schon ziemlich genau da, wo ich eigentlich hinwollte! Nur hab ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.” > Ein unbezahlbarer Augenblick!!!

Und last but not least – was ich in den letzten 1,5 Jahren total außer Acht gelassen habe: Ein sorgsamer und bewusster Umgang mit meinen persönlichen Ressourcen. Ich habe mir sowohl privat als auch beruflich viel zu viel aufgehalst. 1.000 Sachen parallel, alles auf einmal. Wie ein Ping-Pong-Ball hin und her. Komplett verlernt, einfach mal nichts zu machen. Und auch da sind wir wieder beim Thema Prioritäten. Erfolgreich und glücklich sind in der Regel nämlich diejenigen, die Vollgas geben, aber bestens einschätzen können, wann und wo sie sich zurückziehen müssen. Die ihr Kopfkino frühzeitig ausschalten und genau wissen, wie und wo sie ihre Batterien wieder aufladen sollten

So habe ich mir zuletzt tatsächlich viel zu viel Gedanken um unwichtige, unnötige Dinge gemacht – und am Ende schlichtweg viel zu wenig Zeit für das übrig gehabt, was mir mittlerweile wirklich wichtig ist und gut tut.

Fazit: Ja, im Grunde ist das mit dem Leben und dem Glücklichsein doch alles viel simpler als gedacht ;-)

 

# 30 Tage kein Alkohol # 30 Tage kein Koffein # 30 Tage kein Zucker # 30 Tage kein Convience Food # 30 Tage nur Clean Eating # 30 Tage Sport # 30 Tage jeden Tag ein Element aus meinem Coaching umsetzen

 

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